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 vegan pasteis de nata    

Als wir letztes Jahr in Lissabon waren, entwickelte P ein ziemlich schlimmes Suchtverhalten. Ab dem zweiten Tag unseres Urlaubs mussten wir ein- bis zweimal täglich in eine Bäckerei gehen, um „um pastel de nata, faz favor“ zu bestellen. Pastéis de nata sind kleineBlätterteigtartelettes mit Sahne-Eiercreme-Füllung. Angeblich wurden sie von den Nonen des Mosteiro dos Jerónimos in Belem erfunden. Deshalb nennt man sie auch pastéis de Belem. Belem ist ein kleiner Orn nicht weit weg von Lissabon. Die Bäckerei mit den angeblich besten Pastéis findet man auf jeden Fall. Immer der Schlange nach.

Pastéis de nata werden immer sehr frisch verkauft, meistens sind sie noch warm. Sie sehen lecker aus, sind aber der blanke Veganer_innenhorror. Es sind unglaublich viele Eier drin. Das liegt wohl daran, dass Eiweiß in den Klöstern traditionell zum Klären von Bier und Wein verwendet wurde und das Eigelb so meistens im Essen landete. Die kleinen Törtchen haben oft sehr dunkle Stellen, angeblich werden sie bei 400°C gebacken. Noch ein weiteres Hindernis auf dem Weg zum hausgemachten Pastéis.

Meine Version ist deshalb auch eher durch Zufall entstanden. Ich wollte ein neues Rezept für Käsekuchen ausprobieren. Als ich diesen Kuchen ziemlich verbrannt aus dem Ofen nahm, kam mir die Idee, daraus vegane Pastéis de nata zu machen. Obwohl man mit dieser Unmenge an Eiern eigentlich nicht mithalten kann, glaube ich, dass mein Rezept ziemlich nah rankommt. Zumindest meinte das der nunmehr von seiner Sucht geheilte P. Die Füllung ist wunderbar cremig und schmeckt zugegebenermaßen etwas nach Kokos. Aber auch nach Vanille. Auch wenn die Pastéis optisch nicht viel hermachen, kann man sich eingetlich nicht damit zufrieden geben nur eins zu essen.

vegane Pastéis de nata (12 Stück)
Für die Füllung:
200 g Kokosmilch
140 g Sojajoghurt
120 ml Sojamilch
100 g sugar Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille
1/8 TL gemahlener Zimt
30 g Stärke
1/8 teaspoon Kala Namak (ersatzweise normales Salz)

Für den Boden:
3 10 x 17 cm große Blätterteigplatten

Vorgehensweise:

Alle Zutaten bis auf das Kala Namak in einen kleinen Topf geben und gut durchrühren.

Zum Kochen bringen und ca. eine Minute unter Rühren weiterkochen bis die Mischung eingedickt ist.

Kala Namak einrühren.

Abkühlen lassen, dabei gelegentlich durchrühren.

Wenn die Mischung nach dem Abkühlen zu klumpig ist, kann man sie mit einem Stabmixer wieder cremig rühren.

Während die Füllung abkühlt, den Ofen auf 250°C vorheizen und eine Muffinform mit 12 Vertiefungen einfetten.

Die Teigpaltten auf eine Größe von 15 x 25 cm ausrollen und dann vond er kurzen Seite her aufrollen.

vegan pasteis de nata

In vier gleiche Stücke schneiden und die Enden zusammenkneifen. Dann zu Bällen rollen.

vegan pasteis de nata

vegan pasteis de nata

Die Bälle zu flachen runden Kreisen formen und dann vorsichtig in die Muffinförmchen drücken. Der Rand sollte ca 3/4 der Förmchenwand ausfüllen.

vegan pasteis de nata

Jetzt die Creme hineingeben. Dabei darauf achten, dass die Blätterteigböden nur ca zu 2/3 gefüllt sind. Die Füllung dehnt sich beim Backen aus.

Die Küchlein für für 5 Minuten unterm Grill (also oberste Schiene) backen. Dann bei 230°C für weitere 11 Minuten backen. Wenn die Törtchen zu dunkel werden, auf eine tiefere Schiene wechseln oder mit Aluminiumfolie abdecken.

Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.

vegan pasteis de nata

Diese veganen Bounty-Schokoriegel sind sehr einfach herzustellen und kommen auch als kleines Geschenk gut an. Zuerst wird ein Zuckersirup gemacht und dann eine Kokosmasse hergestellt. Diese kann man dann zu kleinen Kugeln rollen oder ihnen die typische Bounty-Form geben.
Vegane Bounty-Riegel (ca. 5 Stück)

Für den Zuckersirup:
50 g Zucker
120 ml Wasser

Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben. Zum Kochen bringen und mit dem Schneebesen so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Fünf Minuten kochen lassen, dann auf Zimmertemperatur abkühlen.

 

Für die Schokoriegel:

90 g Kokosflocken, kurz in einer Pfanne geröstet
3 EL Sojamilch
4 EL Zuckersirup
10 g Kokosfett
2 EL Mehl
1 Prise Salz
100 g Schokolade (70 % Kakaoanteil), gehackt

Kokosflocken, Sojamilch und Zuckersirup in einen kleinen Topf geben. Unter ständigem Rühren ca. 1 Minute kochen. Dann vom Herd nehmen und Kokosfett dazugeben. Das Fett schmelzen lassen und die Mischung noch einmal gut durchrühren. Abkühlen lassen und Mehl und Salz einrühren.
Die Masse zu Kugeln oder Riegeln formen. 30 Minuten ins Gefrierfach stellen. Die Masse ist wahrscheinlich noch etwas klebrig und krümelig. Man kann die Riegel immer noch einmal nachformen, wenn sie aus dem Gefrierfach kommen

Nach ca. 15 Minuten den Schokoladenüberzug herstellen. Dafür 75 g Schokolade langsam im Wasserbad schmelzen. Schokolade aus dem Wasserbad nehmen und die restliche Schokolade einrühren. Die Riegel damit überziehen.