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Hauptgerichte

Wenn ich Restaurants öfter besuche, probiere ich eigentlich jedes Mal ein neues Gericht und früher konnte ich nicht nachvollziehen, warum manche Menschen immer das Gleiche bestellen. Gelegentlich rutsche ich nun aber selbst manchmal in eine bestimmte Zeile der Speisekarte und überlege dann hin und her ob ich nun doch schon wieder dieses Essen und nicht vielleicht endlich mal ein anderes…Aber es schmeckt doch so gut!

Und dafür verantwortlich ist ausgerechnet eine Kette, die italienisches Essen verkauft, das eigentlich wirklich nichts Besonderes ist. Bis auf die Pasta Arrabbiata. Die ist meiner Meinung nach einfach die beste der Stadt. Ordentlich scharf und auch sonst sehr gut gewürzt. Man kann sogar dabei zugucken, wie sie gemacht wird: Großzügig Öl erhitzen und dann ganz viel Knoblauch und Chili dazugeben und nur sehr kurz anbraten. Danach schnell die Tomatensauce dazu und das wars schon. Aber niemand sonst kriegt das sonst so gut hin.

Außer, na ja…ich vielleicht. Weiß ja jetzt wie es geht. Und damit es nun doch ein wenig abwechslungsreicher wird, habe ich der Tomatensauce eine gegrillte Paprika hinzugefügt und die Nudeln mit Edamame gekocht. Eiweiß bei die Pasta sozusagen. Für den Pastateil habe ich mir ganz besondere Nudeln ausgesucht, die nach dem Kochen nur leider etwas aus der Form gegangen sind. Dischi volanti heißen die: fliegende Untertassen. Sehen vor dem Kochen eher aus wie schicke, flache Schneckenhäuser und nach dem Kochen wie ein schiefgegangenes NASA-Projekt. Aber lecker war’s trotz des etwas chaotischen Looks. Und immerhin bunt! Und schön scharf, denn das wärmt gut.

Protein Packed Pasta Arrabbiata

Glücklicherweise war der Sommer ein guter Chilisommer und ich habe immernoch eine Riesentüte Habaneros und Bolivianischen Regenbogenchilis in der Gefriertruhe. Die Regenbogenchilis kannte ich noch nicht. Sie haben ganz unterschiedliche Farben: blaßgelb, orange, grellrot, und sogar violett. Von der Schärfe sind sie so ähnlich wie Bird’s Eye, die man als Ersatz nehmen kann. Aber da will ich keine Enpfehlung geben, denn Ihr wisst ja sicher am besten selbst, wie scharf Ihr Euer Essen mögt. Das müsst Ihr also nach Geschmack und Toleranz machen.

Protein Packed Pasta Arrabbiata

Eiweißgeladene Pasta Arrabbiata (2 Portionen)
Zutaten
1 große, rote Paprikaschote
200 g Kirschtomaten, geviertelt
1 EL Olivenöl
5 Knoblauchzehen, fein gehackt
gehackte Chilischoten, nach Geschmack
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
120 g Volanti oder Hörnchennudeln
200 g Edamame (tiefgefroren)
 

Zubereitung

  1. Ofen auf 200°C vorheizen
  2. Paprika halbieren und Geäuse entfernen.
  3. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (die angeschnittene Seite nach unten) und 20 Minuten rösten.
  4. In eine Schüssel geben und mit einem Teller abdecken.
  5. Abkühlen lassen und dann die Haut entfernen.
  6. Paprika und Tomatenschücke im Mixer pürieren.
  7. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Chili kurz anbraten. Der Knoblauch sollte sich nicht verfärben.
  8. Das pürierte Gemüse dazugeben und die Mischung ca. 2-3 Minuten kochen lassen.
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. Pasta nach Packungsanleitung kochen und Edamame einfach mitkochen.
  11. Abtropfen lassen und mit der Sauce mischen.
  12. Sofort servieren.

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Hey, bald ist es wieder soweit! Der Vegan Month of Food ist dieses Jahr im November. Und obwohl ich letztes Jahr eigentlich der Meinung war, das sei mein letzter Vegan MoFo gewesen, bin ich nun doch wieder dabei.

Vegan MoFo stammt aus den USA und ist deshalb natürlich auch sehr nordamerikazentriert. Auch wenn es eine ganze Reihe internationaler Blogger_innen gibt, die teilnehmen. Ich habe immer versucht, deutsche Rezepte hervorzuheben. Und weil ich der Meinung bin, dass ich besonders gut backen kann, habe ich mich dabei natürlich auf Kuchen und Süßes konzentriert. Obwohl ich nach wie vor nichts gegen Zucker habe, war jeden Tag Kuchen dann aber doch etwas zu viel. Und jeden Tag posten geht auch nicht mehr. Das habe ich in den letzten zwei Jahren deutlich gemerkt. Wenn ich das Niveau von Fotos und Rezepten halten will, muss ich den ganzen Tag mit Bloggen verbringen. Das würde ich sehr gerne tun, so ist es nicht. Aber mein Geld verdiene ich nun mal mit anderen Sachen. Dazu noch eine Familie und die Überforderung ist vorprogrammiert. Deshalb möchte ich Vegan Mofo dieses Jahr von Anfang an etwas lockerer angehen und werde nur jeden zweiten oder dritten Tag einen neuen Eintrag schreiben.

Seit dem letzten Jahr hat sich mein Leben außerdem sehr verändert. 2015/16 habe ich viel mit Suchen verbracht, aber Dinge ausprobiert, habe vor allem gemerkt was nicht funktioniert und hatte alles in allem ein ziemlich blödes Jahr. Nun habe ich allerdings endlich eine Arbeit, die mir sehr viel Spaß macht und die mit Lebensmitteln zu tun hat. Mit biologisch und oft regional angebauten Lebensmitteln, um genau zu sein. Ich kann mir also um genau die Dinge Gedanken machen, die mir wichtig sind und habe Kolleg_innen, mit denen ich über diese Dinge reden kann. Ich habe viel zum Nachdenken, insbesondere auch über Veganismus und über die Art und Weise, wie ich als Veganerin genau leben möchte. (Darüber habe ich bereits ein bisschen hier geschrieben.)

Mushroom Bolognese for Vegan MoFo #vgnmf16

Deshalb solle es dieses Jahr bei Vegan MoFO natürlich wieder um deutsches Essen gehen. Allerdings im weitesten Sinne. Warming Winter Meals, oder wärmende Wintergerichte heißt das Thema. Ich möchte mich dabei auf farbenfrohes Gemüse und regionale Zutaten konzentrieren, aber werde andere Sachen nicht ausschließen. Zum Beispiel Lebensmittel, die ich immer schon mal ausprobieren wollte. Es gibt ja gerade auch sehr viele Trends. Manche finde ich total überflüssig, andere halte ich für hilfreich. Zum Beispiel bestimmte Lebensmittel hier anzubauen, die eigentlich von weit weg kommen (Quinoa, Amaranth). Andere Dinge sind für uns selbstverständlich und wir verwenden sie gerade im Winter oft: Grünkohl, Leinsamen, Buchweizen, Hafer. Diese Lebensmittel möchte ich auch benutzen und sie in vielleicht nicht ganz traditionellen Rezepten verwenden. Na ja, das ist so die Idee. Ein paar süße Rezepte soll es aber natürlich auch geben.

Mushroom Bolognese for Vegan MoFo #vgnmf16

Vegan MoFo im November, das ist in Deutschland meiner Meinung nach nicht so eine tolle Idee. Der Monat ist der schlimmste, den es gibt, finde ich. Immer ist es kalt und dunkel. Buntes und warmes Essen ist da besonders wichtig. So wie diese Pilzbolognese, die ich vor einer Weile mit sehr leckeren Tomaten gemacht habe. Pilze passen ja nun mal bestens zum Herbst und sind eine tolle Alternative zu Bolognese mit Linsen oder Sojaschnetzeln. Ich gebe zu, die Tomatensaison ist vorbei, aber diese Bolognese schmeckt zur Not auch mit welchen aus der Dose. Frische Kräuter findet man ja glücklicherweise noch. Statt Basilikum tut es auch Petersilie oder Salbei. Um die Pilze zu hacken, verwendet man übrigens am besten eine Küchenmaschine. Einfach rein damit und zerhäckseln.

So und nun wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß bei den Vegan MoFo vorbereiten, wenn Ihr mitmacht.

Mushroom Bolognese for Vegan MoFo #vgnmf16

Pilzbolognese
(2-3 Portionen)
Zutaten
1 EL Olivenöl
1 miteelgroße Karotte, gewürfelt
1 Stange Staudensellerie, gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt
1 kleiner roter Paprika, gewürfelt

3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 TL ganze Koriandersamen
120 ml Gemüsebrühe
400 g Champignons, sehr fein gewürfelt
2 EL Tomatenmark
200 ml trockener Rotwein
300 g gehackte Tomaten (frisch oder Dose)
2 TL Paprikapulver, süß
1 TL Agavendicksaft (oder Zucker)
1 TL Sojasauce
1 EL Cashewmus
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
frische Kräuter zum Servieren

Zubereitung

  1. Öl in eine große Pfanne geben und erhitzen
  2. Karotte, Sellerie, Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Koriandersamen darin kurz anschwitzen.
  3. Gemüsebrühe und Pilze dazugeben. (Die Pilze kann man am besten in der Küchenmaschine zerkleinern.)
  4. Tomatenmark, Wein, Tomaten, Paprikapulver, Agavendicksaft und Sojasauce dazugeben.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das ganze 10-15 Minuten köcheln lassen. Die Sauce sollte schön dick sein.
  6. Cashewmus einrühren und mit frischen Kräutern und Sapghetti oder Makkaroni servieren.

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Es ist ja immer noch Sommer! Und wie. Ich schwitze beim Schreiben. Und trotzdem tauchen in den Läden langsam die Kürbisse und Pfifferlinge auf. Ich traue mich fast gar nicht, es zu sagen, aber ich will Herbst! Vor allem, weil ich dieses Jahr ganz tolle Dinge finde, zum Beispiel weiße Pâtisson-Kürbisse (Bischoftsmützen).

marinated pâtisson (patty pan squash)

chanterelles

Ich habe mir eingebildet, er hätte vielleicht oranges Fleisch. Dann hätte er super zu den Pfifferlingen gepasst, die ich für einen Flammkuchen gekauft hatte. Aber natürlich war das Fleisch weiß. Geschmack und fast nicht vorhandene Schale erinnerten mich sehr an Zucchini. Die ich wiederum aber nicht auf meinem Flammkuchen haben wollte. Allerdings habe ich mir neulich online einige neue Gewürze bestellt: verschiedene Chilipulver, spanischen Pimentón de la Vera und Ras al-Hanout. All diese Gewürze hatten leuchtende Farben, so dass ich dem Kürbis mit Hilfe einer Marinade schnell ein neues Outfit verpassen konnte.

spices

marinated-patisson

Ich habe den Kürbis in sehr dünne Scheiben geschnitten und diese für eine Stunde mariniert. Man könnte das Ganze allerdings auch zusammen mit dem Flammkuchenteig am Abend vorher zubereiten und in den Kühlschrank stellen. Dann gehts am nächsten Tag relativ schnell. Die Idee, Pfifferlinge auf einen Flammkuchen zu befördern verdanke ich übrigens Stephanie, nachdem ich auf Instagram gefragt hatte, wie man es hinkriegt Pfifferlinge so zuzubereiten, dass sie nicht glibbrig und zäh sind. Also Flammkuchen. Undzwar nicht irgendeiner. Dieser wird mit undgewöhnlichen Zutaten wie Ancho-Chili-Pulver und fermentiertem Tofu hergestellt.  Letzteren habe ich für mein Crème Fraîche benutzt. Man kann ihn in Gläsern dieser Art im Asialaden findet. Er riecht sehr stark und schmeckt auch so. (Wird oft mit Blauschimmelkäse verglichen. So in die Richtung…) Ich gebe zu, nicht für jeden und außerdem nicht gerade einfach zu finden. Deshalb kann man ihn auch weglassen.

Für den Teig habe ich 1050er Mehl benutzt. Das nehme ich sehr gerne für Pizza und Flammkuchen, da es mehr Gluten als 550er Mehl enthält und sich sehr, sehr gut dünn ausrollen lässt. 550er geht aber natürlich auch. (Oder eben 405er. Was Ihr dahabt.)

tarte flambée with squash and chanterelles

Flammkuchen mit Kürbis und Pfifferlingen
Zutaten
Für den marinierten Kürbis
1 TL Ras al-Hanout (maghrebinische Gewürzmischung)
1 TL Pimentón de la Vera dulce (geräuchertes Paprikapulver, süß)
1 TL Ancho-Chili-Pulver (oder 1/2 TL Paprikapulver und 1/2 TL Cayennepfeffer)
1 TL Zitronensaft
1 TL kaltgepresstes Rapsöl (oder anderes Öl)
2 EL Wasser
Salz nach Geschmack
Für den Boden
250 g Mehl (Type 1050)
4 g (1 gestrichener TL) Salz
1 EL ungesüßter Sojajoghurt
1 EL Öl
120 ml Wasser
Für das Crème Fraîche
250 g ungesüßter Sojajoghurt
2 Würfel fermentierter Tofu
1 EL Öl
1 TL Zitronensaft
1/2 TL Salz oder nach Geschmack
Pfeffer zum Abschmecken
Für den Belag

Pfifferlinge, geputz und halbiert
kleine Cherry-Tomaten, eventuell halbiert

Vorgehensweise

  1. Alle Zutaten für die Marinade verrühren.
  2. Den Kürbis vierteln und ein Viertel in sehr dünne Scheiben schneiden. (Kerne entfernen, restlicher Kürbis kan anderweitig verwendet werden.)Kürbis und Marinade mischen, ca. eine Stunde marinieren.
  3. Für den Teig Mehl und Salz mischen.
  4. Restliche Zutaten dazugeben und alles zu einem elastischen Teig verkneten.
  5. Abdecken und ca. 30 Minuten ruhen lassen oder im Kühlschrank aufbewahren und später weiterverarbeiten.
  6. Für das Crème Fraîche alle Zutaten im Mixer pürieren.
  7. Für den Flammkuchen ein Backblech in den Ofen schieben und auf 250°C vorheizen.
  8. Den Teig in vier gleich große Stücke teilen und der Reihe nach sehr dünn auf einem Stück Backpapier ausrollen. Kurz pausieren, falls der Teig sich immer wieder zusammenzieht.
  9. Dünn mit Crème Fraîche bestreichen.
  10. Pilze, Tomaten und marinierten Kürbis darauf verteilen.
  11. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  12. Vorsichtig das heiße Backblech aus dem Ofen nehmen und ein Stück Flammkuchen mit dem Backpapier auf das Blech ziehen.
  13. Ca. 8-10 Minuten backen, bis der Boden knusprig ist.
  14. Sofort servieren.

Über das Wort Kohlrabi habe ich als Kind oft nachgedacht. Keiner konnte mir sagen, warum es mit einem normalen deutschen Wort anfängt und dann so komisch endet. Rabi. Was soll das denn heißen? Heute weiß ich, dass es Schweizerdeutsch ist und Rübe heißt. Aber Kohlrübe, ist das nicht etwas anderes? Wikipedia sagt mir, dass das bei uns in Norddeutschland als Steckrübe bekannte Gemüse eine Kohlrübe ist. Stimmt das? Rüben, Rüben, so viele Rüben. Selbst Karotten werden in manchen Gegenden als Rüben bezeichnet. All diese Rüben haben mal einen wichtigen Teil unserer Ernährung ausgemacht.

Oder auch nicht, denn mir haben außer Wurzeln (also Karotten) keine Rüben geschmeckt. Die Steckrübensuppe meiner Oma habe ich nur widerwillig gegessen. Den gekochten Kohlrabi meines Vaters gar nicht. Nur roh ließ sich dieser ertragen. Aber als nackte Beilage zu Fleisch und Kartoffeln? Lieber nicht. Diese armen Rüben fristeten auf unseren Tellern immer ein trauriges Dasein und ich schiebe das heute noch aufs Fleisch. Das Gemüse auf dem Teller diente nur als Alibi mit dem sich niemand Mühe gab.

Heute bin ich beim Kochen glücklicherweise viel kreativer. Und so habe ich auch den Kohlrabi lieben gelernt. Aber gut gewürzt muss er sein und am liebsten in einer Sauce baden. Also ab damit ins Curry, da hat man alles. Ich hatte gerade frischen Gelbwurz aka Kurkuma da, also direkt rein damit. Den kann man natürlich durch gemahlenen ersetzen. Außerdem hatte ich noch ein Glas selbstgemachten Kokosmilchjoghurt, der dem Curry eine schöne Säure gibt. Normale Kokosmilch und ein Spritzer Zitrone tuts aber auch für dieses sehr leckere, leichte und schnell zubereitete Mittagessen für zwei Personen. Es lebe die Rübe!

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Kohlrabi-Curry

Vorbereitungs- und Kochzeit: 25 Minutes
Portionen: 2
Zutaten
1000 g Kohlrabi (zwei große Knollen)
1 rote Zwiebel, halbiert, dann in Streifen geschnitten
1 TL Kreuzkümmelsamen
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
2 cm frischer Ingwer, geraspelt
1 Knolle frisches Kurkuma, geraspelt
1 TL Currypulver
1 TL gemahlenes Kurkuma
1 TL gemahlene Paprika (oder Chilipulver)
120 ml Kokosmilchjoghurt oder Kokosmilch

Zubereitung

  1. Kohlrabi schälen, halbieren, in Scheiben und dann in kleine Stücke schneiden.
  2. Öl in eine große gußeiserne Pfanne geben und erhitzen.
  3. Zwiebel und Kreuzkümmel 5 Minuten anbraten.
  4. Kohlrabi dazugeben und nochmal 5 Minuten anbraten. Gelegentlich rühren.
  5. Alle Gewürze dazugeben und gut durchrühren.
  6. Kokosjoghurt ebenfalls unterrühren und abgedeckt 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kohlrabi weich ist.

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