seitan is my motor

Dienstag

13

März 2012

27

COMMENTS

Vegane Maultaschen

Interessanterweise mache ich immer vegane Versionen von Gerichten, die ich in ihrer Originalform noch nie gegessen habe. Wenn man sich dann auch noch an Rezepte macht, die eine Art Regionalheiligtum darstellen…na, ja. Da kann man dann wohl nicht behaupten, man sei Expertin. Eigentlich wäre es mir auch nie in den Sinn gekommen, Maultaschen zu machen, aber ich wurde nett gefragt, mehrfach. Also dann.

Ich hätte nie gedacht wie einfach Maultaschenteig ist. Und dass die Dinger auch ohne Ei zusammenhalten schon mal gar nicht. Komisch, dass man immer wieder darauf reinfällt. Denn natürlich ist das, was den Teig tatsächlich zusammenhält, der Weizenkleber (Gluten) und nicht das Ei.

Diese Maultaschen werden mit Tempeh gemacht. Das schmeckt manchmal ein bisschen bitter. (Interessanterweise passiert mir das immer bei Tempeh aus dem Bioladen. Das aus dem Asialaden ist nie bitter.) Wenn man es vor dem Gebrauch in Scheiben schneidet und ca. 10 Minuten dämpft, wird es milder.

Maultaschen mit Tempeh-Spinat-Füllung (3 Portionen)

Für den Teig:

240 g Mehl

140 ml Wasser

1/2 TL Salz

Alle Zutaten mischen und ca. 5 Minuten kneten, bis der Teig fest und elastisch ist und nicht mehr klebt. Dann abdecken und 1 Stunde ruhen lassen.

Für die Füllung:

1/2 kleines trockenes Brötchen

1 EL Öl

1 große Zwiebel, gehackt

200 g Tempeh, zerbröselt

60 g fein gemahlene Sonnenblumenkerne (oder Mandeln)

100 g tiefgekühlter Spinat, aufgetaut und gehackt

1 EL Sojasauce

1 TL getrockneter Majoran

2 EL fein gehackte Petersilie

Wasser

Salz, Pfeffer und Muskat

Das Brötchen in Wasser einweichen. ÖL in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln anschwitzen. Tempeh und Sonnenblumenkerne dazugeben, gut verrühren und ca. 5 Minuten braten. Spinat, Sojasauce und Majoran dazugeben. Alles nochmal kurz anbraten. Vom Herd nehmen.

Möglichst viel Wasser aus der Brötchenhälfte pressen. Zusammen mit der Tempehmischung und der Petersilie in eine Küchenmaschine geben und pürieren. Wenn nötig etwas Wasser dazugeben. (Wer keine Küchenmaschine hat, kann die Mischung auch mit einer Gabel zerdrücken. Wird nicht ganz so fein, aber funktioniert auch.) Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jetzt den Teig in zwei gleich große Hälften teilen und beide zu einem Rechteck ausrollen (ca. 39 x 22 cm). Den Teig dabei leicht mit Mehl bestäuben und darauf achten, dass er nicht an der Arbeitsfläche oder dem Nudelholz kleben bleibt.

Formen kann man die Maultaschen auf verschiedene Arten. Folgende erschien mir am einfachsten:

Die Füllung auf eine Teighälfte geben und gleichmäßig verstreichen. Dabei einen Rand von ca. 1 cm stehen lassen. Die andere Teighälfte darübergeben und leicht andrücken. Jetzt mit einem Teigschaber (nicht mit einem Messer) die Maultaschen abtrennen. Dazu den Teig längs in drei Streifen teilen und von jedem Streifen 7 Maultaschen abstechen. Die stumpfe Kante des Teigschabers sollte dabei die Enden der Maultaschen versiegeln.

In einem großen Topf ca. 2 Liter Wasser zum Kochen bringen. Je nach Größe ca. 5-7 Maultaschen 5 Minuten darin köcheln lassen.

Abtropfen lassen und in Öl anbraten. Z.B. mit gebratenen Pilzen servieren.

27 Comments

  1. meg
  2. meg
  3. Megan
  4. Johanna
  5. Johanna
  6. Helbury
  7. Laurie B
  8. Camille

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Protected with IP Blacklist CloudIP Blacklist Cloud

Eat more cake.